Die Klasse 7a und Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a des Marien-Gymnasiums Werl nach der Preisverleihung in Münster.



Für die lateinischen Theaterstücke Vita Caesaris paucis verbis narrata (7a) und Orpheus et Eurydica – fabula vera (9a) wurde den Gruppen beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen auf Landesebene der erste Preis des Deutschen Altphilologenverbandes und der erste Preis des Ministeriums für Schule und Weiterbildung überreicht.

Mancher Werler Schüler mag den täglichen Fuß- oder Radweg zum Marien-Gymnasium als lang empfinden. Ähnlich zeitaufwendig dürften die Penneler aus Wickede, Ense oder Hilbeck die Fahrt mit dem Bus auffassen. Wie sehr sich Entfernungen zumindest subjektiv minimieren, haben nun acht Schülerinnen und Schüler des Marien-Gymnasiums erleben können. Zusammen mit Ihrem Lehrer sind sie mit einem Motorflugzeug vom Flugplatz Soest über die Dörfer Ampen, Ost- und Westönnen nach Werl geflogen, haben nach einigen Kreisen über ihre Schule den Kurs in Richtung  Möhnesee eingeschlagen, der von oben betrachtet nicht größer als eine unförmige, gut gefüllte Badewanne wirkt und man die gewaltige Staumauer scheinbar mit Daumen und Zeigefinger greifen kann, um nach etwa 20 Minuten wieder auf dem Ausgangsflugplatz sicher zu landen.

Vorbereitet auf dieses Erlebnis haben sich die drei Mädchen und fünf Jungen in einer Flug-AG, in der sie Grundlagen über Aerodynamik, Navigation und Technik gelernt haben, Experimente durchgeführt oder aber Modelle aus Holz gebaut haben.

(von links: Lehrer Jens Hanfland, Julian Wiberg, Svenja Schüger, Justin Hünnies, Phillipp Schmetz, Finn Heiart, Jan Jökel, Lena Deleski, Nora Scheiert.)

 

„Dieser Moment... wenn man die 9 wirft!!!“ Simon Böhle strahlt übers ganze Gesicht, ein schwärmisches Strahlen eines gerade mal 13 Jährigen, der es bereits in seiner Leidenschaft zur Meisterschaft gebracht hat: im Kegeln.

Kegeln? Ein Altherrensport... „Na ja, das sagt man so“, lacht der junge Kegelbegeisterte, der derzeit die Klasse 7c des Werler Marien-Gymnasiums besucht und in seiner Freizeit begeistert mit Kugeln auf Kegel zielt und sehr oft auch trifft. So oft bereits, dass sich der 13 Jährige schon zu den Meistern seines Sports zählen darf: Nach seinem Sieg bei der Westdeutschen Meisterschaft zählt der Marien-Gymnasiast zu den Besten im Westen und wird mit gerade mal 13 Jahren bei der Deutschen Meisterschaft kegeln.

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