Zwischen Cucarachas und Kultur – unsere Studienreise nach Valencia
Vom 28. Juni bis zum 3. Juli 2026 ging es für uns - 24 Schülerinnen und Schüler der Spanischkurse der Q1 unter der Leitung von Frau Roÿeck - auf Studienreise nach Valencia.
Schon am Flughafen wurde klar, dass diese Reise alles andere als gewöhnlich werden würde, da wir Pietro Lombardi auf seinem Weg nach Mallorca getroffen haben. Aufgrund des verspäteten Fluges und einer stillgelegten Metrostation sah es kurz so aus, als müssten wir unsere erste Nacht tatsächlich am Strand verbringen. Zum Glück kam es anders, auch wenn wir erst mitten in der Nacht in unserer Unterkunft ankamen und dort direkt unsere erste Begegnung mit einer cucaracha hatten. Umso besser schmeckten danach die Pizza und der Einkauf im Carrefour Express um zwei Uhr morgens.
In den nächsten Tagen lernten wir Valencia von unterschiedlichen Seiten kennen. Wir schlenderten durch die Altstadt, besuchten den Mercado Central und entdeckten dabei viele regionale Spezialitäten. Besonders beeindruckt hat mich die Atmosphäre dort: Zwischen frischem Obst, Gewürzen und den vielen kleinen Ständen konnte man das echte Valencia erleben.
Natürlich gehörten auch einige kulturelle Programmpunkte dazu. Mir hat das Museo Fallero sogar besser gefallen als das berühmte große Aquarium (Oceanografic); statt nur zuzuschauen, konnte man dort vieles selbst entdecken und lernen, wodurch der Besuch besonders spannend wurde.
Ein weiteres Highlight war unsere Fotochallenge, bei der wir während unserer Fahrt verschiedene Aufgaben erledigen mussten und dadurch die Stadt nochmal aus einem anderen Blickwinkel erleben konnten. Zwischendurch blieb auch Zeit, am Strand zu entspannen, im Meer seine Füße abzukühlen oder einfach die Sonne zu genießen.
Für viele Lacher sorgten mehrmals die berühmten cucarachas (Kakerlaken), denen wir immer mal wieder begegneten. Anfangs war das für einige von uns noch gewöhnungsbedürftig und etwas eklig, später gehörten sie irgendwie auch zu Valencia dazu. Auch das typische Agua de Valencia lernten wir kennen, natürlich erfuhren wir dabei auch, warum dieses Getränk so bekannt ist.
Neben dem Programm blieb auch Zeit für gemeinsame Abende. Dass wir sogar in einen Club gehen durften, war für viele ein echtes Highlight und sorgte für eine unvergessliche Stimmung. Den Abschluss bildete unsere überraschend entspannte Fahrt in Uber-Vans zum Flughafen, bevor es wieder zurück nach Deutschland ging.
Diese Studienreise war viel mehr als nur eine Fahrt ins Ausland. Wir haben nicht nur Valencia kennengelernt, sondern auch als Gruppe viele besondere Momente erlebt, an die wir uns noch lange erinnern werden. Genau diese gemeinsamen Erlebnisse haben die Reise zu etwas gemacht, das wir so schnell nicht vergessen werden.

Luzie Meis, Q1





